Zum dritten Mal stiess das Expeditionskorps der Aaronauten ins Emmental vor. Auf Anregung steigfauler Exponenten der Aargauisch-Zürcherischen Fraktion examinierten wir am 15. September 2019 die gefällearmen Uferwege zwischen Zollbrück und Eggiwil. Doch ausgerechnet die beiden Initianten machten auf halbem Weg schlapp: Die eine begann zu kränkeln, der andere litt unter den Nachwehen seiner Züglete. Weitere Mitglieder des Trüppchens kamen uns unterwegs anderweitig abhanden (vorgezogene Familienfeier). Umso entschiedener schritt der verbliebene harte Kern in Eggiwil zu den wirtschaftlichen Tatsachen und widmete sich im Garten des Gasthofs Bären einer sündhaft breiten Auswahl an Erfrischungen.

Das Expeditionskorps betritt zaghaften Fusses die urwüchsig geformte Sohle des Emme-Betts bei Schüpbach.

Im Emmental wird geschreinert, was das Zeug hält. Das gigantische Lager bei Zollbrück war das erste Holzarsenal, dem wir auf der Tour begegneten, aber nicht das letzte.

Bereits das Emme-Wasser hat diesen kraftvollen Glanz, den auch die Aare zeigt (der jedoch, damit dies auch wieder einmal gesagt ist, dem Rhein völlig abgeht).

Im Mehl-Lädeli bei Schüpbach boten sie 70 verschiedene Mehlsorten feil (u.a. 3-, 6-, 8- und 10-Kornmehl oder Mais in sechs verschiedenen Mahlstufen).

Nicht auf den Holzweg, sondern auf den Holzbrückenweg gerieten die Aaronauten auf ihrer Expedition ins Emmental. Hier die Brunnmattbrücke, die vor 30 Jahren aus der Bubenei an den heutigen Standort bei Emmenmatt transplantiert wurde.


