Ein Ort, wo einst Milch und Blut flossen, sowie ein reformiertes Kloster säumten die Route unserer Tour vom Knonaueramt ins Zugerland: Wir wanderten von Mettmenstetten über Kappel und Ebertswil nach Baar. Entgegen der ursprünglichen Planun verliessen wir in Wissenbach die SchweizMobil-Route „Knonaueramtweg“, um stattdessen via Hauptikon nach Kappel zu marschieren (die improvisierte Anpassung war nur natürlich, denn es geht ja um Haupt-Sachen). Beim Milchsuppenstein waren alle vom scharfen Westwind so durchgefroren, dass Staeger auf sein Grundsatzreferat über diese Schlüsselstätte der Schweizer Geschichte verzichtete.
Im Knonaueramt war uns Sonne, Windstille und Milde beschieden. Das sollte sich schon bald ändern.
Er wäscht seine Hände in Unschuld - den Wegweiser haben andere umgeworfen.
Hauptsächlich unterwegs zwischen Mettmenstetten und Hauptikon
Die Hauptsachenwanderung führte uns unausweichlich nach Hauptikon.
Auf dem Weg zum reformierten Kloster Kappel
Nach zwei Jahren Pandemie ist Wetter kein Thema mehr: Die Hauptsachenwanderer trotzen beim Picknick dem beissend kalten Westwind.
Beim Milchsuppenstein lag uns der Zugersee zu Füssen (dahinter Rigi und Pilatus)
Hier floss einst nicht nur Milch (für die Kappeler Milchsuppe), sondern auch Blut (während der beiden Kappeler Kriege): Beim Milchsuppenstein